IRISH WOLFHOUND FROM STARSTONE
IRISH WOLFHOUND FROM STARSTONE

Krankheiten

Afterdrüsenentzündungen

Unterhalb des Afters befinden sich in Analbeuteln die Analbeuteldrüsen. Um den After herum, befinden sich die Anal- oder Afterdrüsen. 
Diese Drüsen können sich bei Darmerkrankungen oder Verletzungen entzünden. Anzeichen sind sehr häufig das so genannte "Schlittenfahren" der Hunde, bei welchem sie auf ihrem Hinterteil sitzend über den Boden rutschen. Auch Lecken oder Beißen in der Aftergegend können Anzeichen für eine Afterdrüsenentzündung sein. 

Im nächsten Stadium kommt es häufig zu einer Geschwürbildung, bei dem blutiger Kot ausgeschieden wird und pflaumengroße runde Schwellungen entstehen

 

 

Babesiose

Sie wird durch Zecken übertragen.  Hier gilt: Ein guter Zeckenschutz ist die beste Prävention!

Neben den südlichen Regionen Europas, muss mit dieser Infektion beispielsweise auch in Ungarn gerechnet werden.
Der häufigste Erreger, Babesia canis ist ein intrazellulärer Parasit welcher in den roten Blutkörperchen lebt und sich dort vermehrt. Dabei kommt es zur Zerstörung der befallenen Blutkörperchen. Das Ergebniss ist eine Blutarmut.
Die häufigsten klinischen Symptome sind schlechter Appetit, Müdigkeit, Hecheln, blasse Schleimhäute, Kollaps und verfärbter Harn (rötlich-braun).
Ein Tierarztbesuch ist in solchen Fällen ist dringend erforderlich, da diese Infektion unbehandelt meistens tödlich endet.
Die Diagnose wird mittels einer Blutuntersuchung gestellt. Hierbei lassen sich bei akut infizierten Hunden die Parasiten im Blutausstrich direkt nachweisen.
Die Therapie ist in der Regel erfolgreich, vorausgesetzt die Erkrankung ist nicht zu weit fortgeschritten. Bei chronischem Verlauf ist keiner Rettung mehr möglich.Teilweise muss bei diesen Patienten auch eine Bluttransfusion durchgeführt werden. Bei Tieren, die regelmässig in den Süden reisen und längerer Zeit dort verweilen, kann sich auch eine Impfung (Pirodog®) durchaus lohnen,oder mit Frontline...somit ist ein kleiner Schutz gegeben .

Bauchwassersucht

Diese Erkrankung wird durch eine Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle hervorgerufen. 

Im Gegensatz zur Bauchfellentzündung wird dieses Krankheitsbild nicht mit einer Entzündung deutlich, wodurch auch das für die Bauchfellentzündung typische Fieber fehlt. 
Die Ansammlung von Flüssigkeit vollzieht sich oft innerhalb von Wochen und Monaten. 

Ursachen können Herzschwäche, Erkrankung von Niere und Leber - sowie Störungen in der Ernährung oder Geschwülste in der Bauchhöhle sein.

Coccidien

In der Darmschleimhaut vor allem bei jungen Hunden siedeln sich gerne kleine einzellige Parasiten (Coccidien)  an. 

Eine Infizierung der Hunde erfolgt durch die Aufnahme von Nahrung, welche mit dem Kot der erkrankten Tiere in Berührung gekommen ist. 

Das Krankheitsbild der Coccidien  (Oozysten) verursachen bei Welpen häufig schweren Durchfall, Blutarmut und Abmagerung, leider sind Sterbefälle bei schweren Infektionen innerhalb weniger Wochen nicht gerade selten.

Eine mikroskopische Untersuchung des Kotes gibt Aufschluss über einen Parasitenbefall.

Durchfall

Magendarmerkrankungen führen in vielen Fällen zu Durchfall. 

Als Durchfall bezeichnet man erst eine mehrmalige Entleerung des Darmes mit wässrigen und dünnbreiigen Kot, oft durch Schleim oder mit Blutspuren durchsetzt.

Ursachen eines Durchfalles sind in der Aufnahme vom verdorbenen Futter, Vergiftungen, Darmparasiten oder auch durch Erkältungen zu finden. Ebenso ziehen viele Allgemeinerkrankungen und die Schwächung des erkrankten Tieres Durchfälle mit sich. In erster Linie sollte der Hund Diätreiche Nahrung bekommen.

Hört der Durchfall nicht innerhalb kurzer Zeit ( max.3 Tage ) auf, sollte dringenst ein Tierarzt konsultiert werden!

 

Gebärmutterentzündung 

Bakterielle Infektionen können zu einer Gebärmutterentzündung ( Pyometra ) führen, welche recht häufig zum Zeitpunkt der Geburt der Welpen oder bei der Läufigkeit der Hündin auftreten können. Da das Allgemeinbefinden der Hündinnen meist nicht beeinträchtigt wird, läuft diese Entzündung oft mit einen chronischen Verlauf und ohne stärkere Störungen ab. Seltene Fälle von Gebärmutterentzündungen zeigen jedoch genau das Gegenteil mit starken Störungen des Allgemeinbefindens, hohem Fieber oder einher gehenden eitrigen oder klebrigem ,manchmal auch gelb / grünlichem Ausfluss aus der Scheide. Hier ist schnelle Hilfe eines Tierarztes gefragt, denn auch eine weiter gehende Entzündung des Bauchfelles ist durchaus möglich. In diesem Falle ist eine total Operation (Entfernung der gesamten Gebärmutter) die einzige Rettung der Hündin

Labiensynechie
Hierbei handelt sich um Verwachsungen / Verklebungen der kleinen Schamlippen,was bei jungen Hunden  vorkommen kann.In den meisten Fällen wird es kaum bemerkt....da es sich bei  vielen Hunden wieder selbst reguliert.

Es sind Verwachsungen / Verklebungen in der Scheide, die durch eine stumpfe Öffnung der betroffenen Stellen durch den Tierarzt behoben werden kann.

(Synechie = Verwachsung, Verklebung)
häufig! (fehlende Separation der Epithelschichten)

Ursachen
– Mechanische Einwirkungen (Scheuern, Verletzungen der Schleimhäute)
– Vulvovaginitis

Symptome
– Verklebung bzw. Verwachsung der kleinen Labien
– Unvollständiger oder vollständiger Verschluss des Introitus vaginae

Impfungen

 

Jeder kennt es: einmal im Jahr ist es soweit, der Hund muß zur Impfung zum Tierarzt. Nach der Impfung ist man zufrieden, dass man alles getan hat, was man tun sollte, aber wissen Sie eigentlich, gegen was Ihr Hund geimpft worden ist? Klar, Tollwut, sagt jeder Hundebesitzer, aber was sich genau hinter der Bezeichnung SHLPT verbirgt, weiß leider kaum jemand. 

S -Staupe (Hartballenkrankheit)

Die Erkrankung tritt meistens bei jungen Hunden im Alter von drei bis sechs Monaten auf, ist aber auch bei älteren Hunden möglich. Der Hund inhaliert den Virus, der sich im Körper ausbreitet, wenn die Antikörper nicht in der Lage sind, ihn abzutöten. Der Virus greift das Immun- und Nervensystem an sowie das Zellgewebe. Anzeichen: Ein junger Hund, der sich nur leicht infiziert, kann die Krankheit erfolgreich bewältigen; er wirkt stumpf und träge und hat leichte Temperatur. Bei ernsteren Erkrankungen zeigt sich sehr hohes Fieber und - im zweiten Stadium: 

  • Trägheit
  • Nasen- und Augenausfluss
  • Husten 
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • dicke, aufgerissene, harte Haut am Nasenspiegel und an den Pfotenballen. 

Nervliche Symptome: Im zweiten Stadium verstärken sich die Symptome, und etwa in der vierten Woche nach der Infizierung zeigt das Nervensystem erste Störungen. Das kann ein leichtes Zittern sein bis hin zu epileptischen Anfällen. 

H -Hepatitis (akute Lebererkrankung)

Die Anzeichen dafür können sehr stark variieren. Vielleicht handelt es sich um den Höhepunkt einer schon lange währenden chronischen Erkrankung. Mögliche Symptome sind: 

  • Bauchschmerzen, wodurch der Hund träge wird
  • Apetittlosigkeit
  • Erbrechen
  • erhöhte Temperatur (fast immer)
  • Gelbfärbung am Zahnfleisch und im sog. Weißen des Auges
  • Zahnfleischgeschwülste
  • heller Kot und dunkler Urin. 

Behandlung: Zeigt der Hund mehrere dieser Symptome, so gehen Sie sofort zum Tierarzt, sogar bei Nacht. Die Chancen einer Heilung sind sehr gering und werden durch eine Verzögerung noch geringer. Zur Diagnosestellung braucht der Tierarzt vermutlich Blutproben und eventuell auch Röntgenaufnahmen.
 
L -Leptospirose

Die Icterohämorrhagische Form ist eine der beiden Leptospirose-Formen, die wir bei Hunden kennen. Durch deren Bakterien wird die Leber angegriffen, und auch die Weil-Krankheit des Menschen geht auf sie zurück, wobei Hunde allerdings nicht als Krankheitsüberträger angesehen werden. Die zweite Form - Leptospira canicola - greift die Niere an. Beide Formen werden durch die Ausscheidungen verbreitet; die Inkubationszeit ist etwa eine Woche. Dem akuten Leberschaden folgt oft ein schneller Tod. Die Symptome sind:

  • Trägheit
  • hohes Fieber
  • Erbrechen
  • starker Durst
  • blutiger Durchfall
  • Gelbfärbung am Zahnfleisch und am Weißen des Auges
  • kleine Geschwüre am Zahnfleisch. 

Behandlung: Suchen Sie sofort einen Tierarzt auf. Die Bakterien reagieren auf Antibiotika, so dass eine Überlebenschance besteht, sofern die Behandlung sofort aufgenommen wird. Tragen Sie Gummihandschuhe, wenn Sie den Hund anfassen oder waschen Sie sich nach jeder Berührung die Hände.

P- Parvovirose (Katzenseuche)

Diese Krankheit ist seit Ende der siebziger Jahre weit verbreitet; sie trat plötzlich simultan in Großbritannien, Nordamerika und Australien auf. Diese Virusinfektion der Hunde ist mit der Infektiösen Katzenanämie bei Katzen vergleichbar. 
Meist kommt es zu: 

  • einer ernsthaften Darmentzündung mit blutigem Durchfall
  • akutem Erbrechen, sogar von Flüssigkeiten 
  • starker Apathie
  • hohem Fieber. 

Wird die Krankheit nicht sofort behandelt, verläuft sie tödlich. Als sie zum erstenmal ausbrach, war der Tod trotz Behandlung unvermeidlich, und es ist auch heute noch wahrscheinlich, dass ein betroffener Hund nicht überlebt. Die Behandlung ist symptomatisch. Diese Krankheit ist oft akut, dann wird eine starke Therapie nötig sein, etwa Flüssigkeitsgaben über den Tropf, Bluttransfusionen sowie Antibiotika, um eine Zweitinfektion zu vermeiden. Fragen Sie den Tierarzt, sobald Sie einen Verdacht haben.
 
T -Tollwut 

Diese tödliche Viruskrankheit wird durch infizierten Speichel (eines erkrankten Tieres) übertragen, hauptsächlich über Bisswunden. 
Die Anzeichen sind u.a.: 

  • Unfähigkeit zu schlucken
  • wildes Herumrennen und um sich beißen
  • Apathie
  • vermehrter Durst
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Lähmung

Der Virus wandert über die Nerven zur Speicheldrüse, wo er sich vermehrt. Die betroffenen Hunde sterben in jedem Fall; Menschen, die Tollwutkontakt hatten, sind in großer Gefahr und müssen sofort geimpft werden. Nicht geimpfte Tiere, die Kontakt mit einem tollwutinfizierten Tier hatten, müssen vom Gesetz her sofort getötet werden.

Milzdrehung

Die Milz wird (Ursache nicht geklaert; Trauma, heftige Bewegung ..??) aus ihrem Bett herausgehoben und dreht sich -an ihrem Blutgefaessstiel haengend- um ihre eigene Achse. Dabei werden ihre Blutgefaesse abgeklemmt. Die Milz ist aber DAS Blutreservoir des Hundes; ein ploetzliches Abklemmen der Milz bedeutet fuer den Hund den Verlust von circa einem Viertel des zirkulierenden Blutvolumens.

Dies hat einen sofortigen Kreislaufschock zur Folge; das Herz schlaegt leer, weil ihm das noetige Blut fehlt, und der Tod tritt umgehend ein. Verlauf ueber wenige Stunden. Symptome: Aehnlich wie bei der Magendrehung (die Magendrehung endet pathophysiologisch offt mit einer funktionellen Milzdrehung), naemlich unruhiger Hund, der sich nicht hinlegen kann, offt auch ein etwas geblaehter und druckschmerzhafter Bauch. Erste Hilfe: Anlage eines Tropfes um den Kreislauf aufzufuellen, dann umgehende Operation (nach Befund beim Eroeffnen des Bauches - entweder Rueckverlagerung und Befestigung der Milz oder Entfernung derselben).

Das ist -wenn man es noch nie erlebt hat- sicher etwas schwierig zu erkennen; das Kardinalsymptom ist aber wirklich der unruhig hin und her laufende Hund, der sich auf keinen Fall hinlegen will; legt man ihn gewaltsam hin, springt er sofort wieder auf. Einmal gesehen - wird immer als Alarmzeichen erkannt.

Anmerkung: Die Todesursache bei Magendrehung ist meistens das Abklemmen der Milzgefaesse durch den vergroesserten Magen.

OCD
Während der vergangenen 15-20 Jahren traten in zunehmender Häufigkeit Lahmheiten an den Vordergliedmassen bei jungen Hunden grosswüchsiger Rassen auf, die schon im jugendlichen Alter zur Entstehung degenerativer, arthrotischer Veränderungen an den betroffenen Gelenken führen. Hierbei war eine ständig wachsende Anzahl an Ellbogengelenkserkrankungen festzustellen deren Differenzierung zunehmend exakter wurde. Anfang der sechziger Jahre war nur der sogenannte Isolierte Processus Anconeus (IPA) (vorwiegend bei DSH auftretend) bekannt, andere Ellbogenerkrankungen, die mit Arthrosen einhergingen wurden als idiopatische Gelenkarthrose bezeichnet (und so nur konservativ behandelt). Zu Beginn der siebziger Jahre wurden erstmals der (damals so bezeichnete) Isolierte Processus Coronoideus medialis (IPC) und die Osteochondrosis Dissecans (OCD) am Ellbogengelenk junger, lahmender Hunde beschrieben. Nachdem man herausgefunden hatte, dass der Processus coronoideus medialis ulnae keinen eigenen Verknöcherungskern aufweist, wurde der ICP in „Fragmentierten Processus Coronoideus" (FCP) umbenannt. Anatomie: Das Ellbogengelenk, ein sogenanntes Scharniergelenk, besteht aus drei verschiedenen Knochenanteilen. Die proximale Gelenkfläche wird von der Gelenkwalze des Oberarms gebildet. Diese wird vom oberen Anteil der Elle umfasst, die eine halbmondförmige Aussparung aufweist, wobei sie im oberen Teil den Processus anconeus als zapfenförmigen Fortsatz aufweist und nach unten in einem aussen gelegenen kleineren Processus coronoideus lateralis und innen in einem grösseren Processus coronoideus medialis (innerer und äusserer Kronfortsatz) ausläuft. Diese beiden unteren Fortsätze umgreifen wiederum den Radiuskopf, dessen Gelenkfläche ca. 80% des Körpergewichtes trägt (die beiden Processus coronoidei zusammen übernehmen ca. 20 %).
Sowohl FCP als auch OCD treten häufig bei Hunden im Alter von vier bis fünf Monaten (seltener bei älteren Tieren) während der Hauptwachstumsphase auf. Verschiedene Rassen z.B. Rottweiler, Golden Retriever, Labrador Retriever, Berner Sennenhunde, Bernhardiner, Chow-Chow, aber auch Mischlinge, die mit einer dieser Rassen verwandt sind, sind gehäuft betroffen. Die Tiere sind häufig im Vergleich zu Altersgenossen relativ schwer (ca. 17-25 kg Körpergewicht). Männliche Tiere, die in der Regel schneller wachsen, sind öfter betroffen als weibliche Hunde. Häufig handelt es sich um besonders bewegungsfreudige Tiere, die auch früh beansprucht werden (lange Spaziergänge, Spielen mit älteren Hunden) und zusätzlich zum bereits reichhaltigen Welpenfutter noch Mineralstoffzusätze erhalten womit wiederum die Wachstumsgeschwindigkeit beschleunigt wird.
OCD: Die Osteochondrosis dissecans im Bereich des innen gelegenen Abschnittes der Gelenkwalze des Oberarms stellt eine Störung der enchondralen Ossifikation dar. Das Wachstum der Röhrenknochen erfolgt, sowohl im Bereich der Gelenkflächen, als auch an den Wachstumsfugen, zunächst in Form von Knorpelzellen, die dann später verkalken und in Knochenzellen umgewandelt werden. Die Knorpelzellen im Bereich der Gelenkflächen werden durch Diffusion der Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit ernährt. Wird die Knorpelschicht infolge einer zu hohen Wachstumsgeschwindigkeit (zu langsame Verknöcherung) zu dick, führt dies zum Absterben von Knorpelzellen an der Grenze zum Knochen. Zusätzliche mechanische Beanspruchung stellt einen weiteren Faktor dar, so dass Risse und Fissuren im Gelenkknorpel entstehen und sich teilweise ganze Schuppen ablösen. Als Folge gelangt Gelenkflüssigkeit in Kontakt mit dem unter dem Knorpel gelegenen Knochen und den abgestorbenen Knorpelzellen. Eine Entzündungsreaktion wird hervorgerufen die eine vermehrte Gelenkfüllung, Dehnung der Kapsel, Schmerz und damit Lahmheit bewirkt. Abgelöste Knorpelschuppen verbleiben in der Regel an ihrem Platz, können aber auch als freie Gelenkkörper im Gelenk gefunden werden.
FCP: (Fragmentierter Processus Coronoideus medialis) Der Processus coronoideus medialis verknöchert bei Hunden grosswüchsiger Rassen erst im Alter von vier bis fünf Monaten. Bis zu diesem Zeitpunkt ist er sehr empfindlich gegenüber jeglicher Überbelastung. Kommt es zu einer Stufenbildung im Ellbogengelenke durch unterschiedliches Längenwachstum von Elle (Ulna) und Speiche (Radius), kann es, bei einer längeren Elle, zur Überbelastung des Processus coronoideus medialis kommen, so dass dieser partiell von der Elle abbricht. Auch wenn die Aussparung in der Elle, die den Oberarm umfasst zu „eng" ist, kommt es, durch eine Gewichtsverlagerung der Gelenkwalze nach vorne, zur Stressfraktur des Fortsatzes. Im Falle einer Fraktur (Bruch) dringt Gelenkflüssigkeit in den Bruchspalt ein, wodurch wieder ein Entzündungsprozess in Gang gesetzt wird. Zusätzlich zur klinisch sichtbaren Lahmheit führen beide Erkrankungen zur Entstehung sekundärer Arthrosen, welche die Nutzbarkeit des Hundes in seinem weiteren Leben erheblich beeinträchtigen können. FCP und OCD treten bei vielen Hunden an beiden Vordergliedmassen auf. Somit bedarf es oft eines zusätzlichen Traumas (mechanischer Enwirkung) an einem der beiden Vordgliedmassen, bis der Hundehalter an dem stärker schmerzhaften Bein eine Lahmheit erkennen kann. Zu diesem Zeitpunkt haben die Hunde oft schon eine Alter von 10-14. Monaten erreicht und die Arthrosen sind entsprechend weit fortgeschritten. Untersuchungen in Schweden, Norwegen und England haben ergeben, dass bei beiden Erkrankungen eine genetische Disposition vorliegt. Durch eine Anpaarung von Hunden ohne FCP und/oder OCD bzw. ohne Arthrose, konnte die Häufigkeit der Erkrankung deutlich herabgesetzt werden (ähnlich wie bei der Hüftgelenksdysplasie).
Klinische Symptomatik:
Die erkrankten Hunde zeigen häufig eine Auswärtsstellung der Vorderpfoten, die Ellbogengelenke werden eng am Körper gehalten. Tritt eine Lahmheit auf, ist diese anfangs intermittierend, stärker nach Ruhe und/oder Belastung und verstärkt sich im weiteren Krankheitsverlauf oft bis zur hochgradigen Lahmheit. Bei längerer Krankheitsdauer kann sich eine Muskelatrophie der Oberarmmuskulatur entwickeln. Die Gelenke sind vermehrt gefüllt und schmerzhaft bei Manipulation (passiver Bewegung und Druck). Bestehen schon erhebliche Arthrosen, können Reibegeräusche hörbar sein und Bewegungseinschränkungen des Gelenkes vorhanden sein.
Radiologie: Eine wichtige Rolle bei der Diagnostik und Differenzierung der verschiedenen Ellbogenglenkerkrankungen kommt der radiologischen Untersuchung zu. Dazu ist eine hohe Aufnahmequalität von grosser Wichtigkeit, da, besonders im Anfangsstadium der Erkrankung die Röntgenveränderungen sehr diskret sein können und eine genaue Betrachtung der Aufnahmen erforderlich ist. Es sollten immer, auch bei einseitiger Lahmheit, beide Ellbogengelenke geröntgt werden. Zur exakten radiologischen Darstellung des Ellbogengelenkes existiert eine grosse Anzahl von unterschiedlichen Röntgenprojektionen, bei denen jeweils unterschiedliche Gelenkabschnitte besonders hervorgehoben werden. Eine weitere Möglichkeit bietet die Anfertigung von Schichtaufnahmen. Während man die Osteochondrosis dissecans in der Regel direkt durch Röntgenaufnahmen nachweisen kann, ist dies bei Brüchen im Bereich des Kronfortsatzes nur selten möglich. Zum radiologischen Nachweis eines FCP ist man meistens auf die Interpretation sekundärer Veränderungen angewiesen. Das Ziel ist es, die Erkrankung vor dem Auftreten massiver Arthrosen zu diagnostizieren.
Therapie:
Währen OCD-Defekte ohne Schuppenbildung oder freie Gelenkmäuse bei strikter Ruhe und Futterumstellung ausheilen können, besteht bei grösseren Läsionen oder dem Vorliegen von Knorpelschuppen nur die Möglichkeit der operativen Entfernung der Dissekate und des Auskratzen des Dissekatbettes. Auch beim FCP sollte die operative Therapie mit Exstirpation des abgebrochenen Knorpel-Knochenstückes möglichst frühzeitig vorgenommen werden. Ziel der Untersuchung: Ziel der Untersuchung ist es, im Zusammenhang mit den klinischen Befunden, möglichst frühzeitig geringste Röntgenveränderungen zu diagnostizieren und sie gegenüber weiteren, differentialdiagnostisch in Frage kommenden Erkrankungen wie andere erblich bedingte Erkrankungen, angeborene und traumatisch bedingte Veränderungen abzugrenzen. Es soll erreicht werden die Diagnose der geschilderten Erkrankungen, besonders bei den prädisponierten Rassen so frühzeitig als möglich zu stellen, um vor dem Auftreten starker arthrotischer Veränderungen eine Behandlung einzuleiten. In der Folge sollen Langzeitergebnisse konservativ und operativ behandelter Hunde erhoben werden, da hierüber noch keine aussagefähigen Untersuchungsergebnisse vorliegen, bzw. schlechte Ergebnisse eventuell auf das operative Vorgehen und/oder die schon deutlichen Veränderungen vor der Operation zurückzuführen sind.
Prophylaxe:
Für IPA, FCP und OCD sind genetische Dispositionen (ähnlich wie bei der Hüftgelenksdysplasie) nachgewiesen. Die Manifestation der Erkrankung oder ihr Schweregrad können durch eine Verbesserung der Haltungsbedingungen beeinflusst werden. Dazu gehören vor allem Fütterung und Bewegung. Wenn die Hunde älter als drei Monate sind dürfen sie nicht „überfüttert" werden (zu hoher Gesamtenergiegehalt; Rohprotein sollte 22-25% betragen) und das Zufüttern von Mineralstoff.- und/oder Vitaminpräparaten sollte, ausser bei nachgewiesenen Mangelzuständen, unterbleiben. Die „kontrollierte" Fütterung wird die Endgrösse der Tiere nicht beeinflussen sondern zu einer langsameren, gleichmässigeren Wachstumsgeschwindigkeit führen und damit das Risiko für die Manifestation von „Wachstumserkrankungen", die im Alter von drei bis sieben Monaten auftreten, herabsetzen. Für die frühzeitige Diagnose ist es wichtig, lahmende junge Hunde prädisponierter Rassen einer genauen Untersuchung zu unterziehen (klinisch und radiologisch). Sind bei Hunden im Alter von vier bis fünf Monaten noch keine Röntgenveränderungen im Ellbogengelenk zu finden , müssen vier bis sechs Wochen später unbedingt Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden!!! Da nachgewiesen ist, dass FCP/OCD erblich Erkankungen sind, besteht das Ziel darin, ihr Auftreten durch Selektion in der Zucht zu verhindern. 1989 wurde die IEWG (International Elbow Working Group) gegründet, der spezialisierte Tierärzte verschiedener Länder, aber auch andere Mitglieder angehören. Ihr Ziel ist es, die erblichen Ellbogengelenkerkrankungen nach einem international einheitlichen Screening zu erfassen, ihre Häufigkeit zu ermitteln und die erhobenen Daten statistisch auszuwerten. Da zur Diagnose von OCD/FCP viele verschiedene Röntgenprojektionen gefordert werden, ein Verfahren das sich für Reihenuntersuchungen, ähnlich dem HD-Röntgen nicht eignet (z.B. aus finanziellen Gründen), wurde als Standardaufnahme pro Ellbogen je eine mediolateral-gebeugte Projektion, im Winkel von ca. 45° gefordert. Manche Gutachter verlangen zusätzlich eine craniocaudale Aufnahme. Mit diesen Aufnahmen, die im Alter von mindestens einem Jahr angefertigt werden sollen, werden die sekundär entstehenden arthrotischen Veränderungen in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sollten allen Interessierten (z.B. Tierärzte, Züchter, Genetiker) zur Verfügung stehen, so dass Informationen über den Status der Ellbogengelenke einer Hündin/eines Rüden vor der Belegung verfügbar sind. In skandinavischen Ländern, wo solche Zuchtprogramme schon seit vielen Jahren durchgeführt werden, werden Hunde mit Arthrosen am Ellbogengelenk nicht automatisch von der Zucht ausgeschlossen, aber die Züchter nutzen die Möglichkeit, mit den zur Verfügung stehenden Daten, nicht betroffene Hunde in der Zucht zu bevorzugen. Bereits dadurch konnte die Inzidenz von FCP und OCD deutlich herabgesetzt werden.

Ohrenentzündung

Deutliche Anzeichen einer Otitis externa sind übler Geruch aus dem Ohr, Kratzen und Kratzspuren an den Ohren (Katzen) und ständiges Kopfschütteln. Auch Äußerung von übermäßigem Wohlbefinden z.B. Grunzen und Stöhnen bei Massage des Ohres können ein Hinweis sein. In schweren Fällen ist die Berührung des erkrankten Ohres dagegen überaus schmerzhaft. Oft sieht man auch Tiere, die sich gar nichts anmerken lassen. Dem Besitzer fällt lediglich ein schmieriger, brauner Belag im Innern der Ohrmuschel auf. Dies sollte auf jeden Fall Anlaß sein, beim nächsten Tierarztbesuch auch eine Ohrenuntersuchung vornehmen zu lassen.
 

Bei Welpen sind es meist Ohrmilben, die zu einer Enzündung des äußeren Gehörganges führen. Bei jungen und erwachsenen Tieren kann auch eine Allergie die Ursache sein. Wie auch immer - ist die natürliche Immunabwehr des Ohres erst einmal gestört, können sich Bakterien und Pilze - normale Bewohner des gesunden Ohres - ungehemmt vermehren und die Situation weiter verschlimmern. Das Ohr reagiert auf den ständigen Reiz zunächst mit vermehrter Sekretion von Ohrenschmalz, der durch bakterielle Zersetzung zu übelstem Geruch führt. Allmählich kommt es zur Verdickung und zu Wucherungen der Ohrinnenhaut, die zu einem völligen Verschluß der Ohröffnung führen können. Eiter und Ohrenschmalz stauen sich in der Tiefe vor dem Trommelfell und führen zu erheblichen Schmerzen. Im schlimmsten Fall kann das Trommelfell einreißen und der Entzündungsprozeß auf Mittel- und Innenohr übergreifen, wo er eine schwere Allgemeinerkrankung mit Fieber und Gleichgewichtsstörungen nach sich zieht.

Eine Ohrenentzündung muß immer behandelt werden, da die natürliche Abwehrfunktion des Ohres gestört ist, und sich das Tier nicht selber helfen kann. Im akuten Stadium ist die Behandlung sehr einfach, schnell und erfolgversprechend. Wird die Entzündung jedoch nicht bemerkt oder nicht konsequent und ausreichend lange behandelt, so kann sie über viele Jahre bestehen bleiben, wobei sie sich stetig verschlimmert. Die Behandlung einer solchen chronischen Entzündung ist langwierig und oft schwierig, da das Tier aufgrund der Schmerzen häufig keine Manipulationen am Ohr mehr duldet. Oft ist dies nur unter Narkose möglich. Manchmal kann nur noch eine Operation dem Tier Erleichterung verschaffen, bei der der ganze äußere Gehörgang freigelegt wird.

Das oberste Prinzip der Ohrenbehandlung ist die Reinigung des Gehörganges von Entzündungssekreten und Ohrenschmalz, da dies die idealen Nährböden für Krankheitserreger sind. Der Tierarzt spült das Ohr mit einer antiseptischen Lösung und entfernt die gelösten Beläge mit einer Schlinge, einem Wattetupfer oder mit einem Sauger. Bei großer Schmerzhafttigkeit kann hierzu eine Narkose nötig sein. Anschließend wird eine Ohrensalbe eingebracht, die ein Antibiotikum und einen Wirkstoff gegen Pilze enthält. Ein Anteil an Cortison lindert rasch den Juckreiz und die Schmerzen und bringt die entzündlichen Erscheinungen zum Abklingen. Sind Milben vorhanden, wählt der Tierarzt eine Salbe, die zusätzlich ein Insektizid enthält. Bei schweren, eitrigen Entzündungen kann auch eine Behandlung mit Antibiotika-Tabletten nötig sein.

Sie erhalten von Ihrem Tierarzt eine Lösung  zum spülen und eine Ohrensalbe. Die Lösung dient dazu, Entzündungssekrete und Ohrenschmalz zu lösen, so daß sich das Tier durch Ohrenschütteln davon befreien kann.

1. Spülen Sie jeden Tag das erkrankte Ohr, indem Sie reichlich Lösung in den Gehörgang geben. 2. Anschließend massieren Sie den unter der Ohrmuschel zu fühlenden knorpeligen Gehörgang in senkrechter Richtung, damit sich die Lösung gut verteilt und die Beläge sich lösen.

3. Danach säubern Sie die äußere Ohrmuschel mit einem um den Finger gewickelten Taschentuch, soweit Sie mit dem Finger hineinkommen. Falten am Ohreingang nicht vergessen.

Keine Wattestäbchen für den Gehörgang !

Sie schieben damit die Beläge in die Tiefe vor das Trommelfell , von wo sie schwer wieder zu entfernen sind.

4. Durch Schütteln und Bewegung wandern die gelösten Beläge im Verlaufe des Tages von allein nach oben zum Ohrausgang, wo sie wiederum mit Finger und Taschentuch abgenommen werden können.

5. Nach dieser zweiten Reinigung bringen Sie die Ohrensalbe in das Ohr ein. Führen Sie die Tube hinter dem vordersten Ohrknorpel senkrecht nach unten soweit wie möglich in den Gehörgang ein. Drücken Sie nun im Herausziehen leicht auf die Tube, so daß je nach Größe des Tieres etwa eine erbsengroße Menge im Gehörgang verteilt wird. Im Gegensatz zu der Spüllösung reicht es hier, wenn nur wenig Ohrensalbe gut verteilt wird.

Massieren Sie hierzu wiederum den Gehörgang wie oben beschrieben. Auch die Falten und Ritzen am Ohreingang sollten dünn mit Salbe bestrichen werden.

Führen Sie diese Prozedur  2 x am Tag durch, solange Ihr Tierarzt es angeordnet hat. Gegebenenfalls werden Sie zu einer Kontrollutersuchung bestellt, die Sie auch durchführen lassen sollten, wenn Sie meinen, es sei schon wieder alles in Ordnung. Dies kann schon nach wenigen Tagen so aussehen, da die Medikamente schnell Linderung bringen.

Wichtig: Hören Sie jedoch bitte erst dann mit der Behandlung auf, wenn Ihr Tierarzt eine Abschlußuntersuchung durchgeführt hat und die Behandlung für beendet erklärt.

Stellt man die Behandlung zu früh ein, so überleben gerade die Bakterien und Milben, die besonders resistent sind. Sie vermehren sich und verursachen nach einiger Zeit erneut eine Entzündung, die aufgrund der Widerstandsfähigkeit der Erreger weitaus langwieriger zu behandeln sein kann als die Ersterkrankung.

Shunt

kann grundsätzlich bei jeder Rasse vorkommen, ist aber bei Deerhounds bisher zum Glück sehr selten beschrieben (einige wenige Fälle in den USA und Europa). Schlimmer betroffen sind da schon die Wölfe, wo es nach manchen Untersuchungen bis zu 2-3% der Tiere trifft. Vermutet wird eine polygene rezessive Vererbung.

Ursache ist

1. die Persistenz des Ductus venosus nach der Geburt. Dieser D.v. bildet beim Fetus eine Art "Kurzschluß" zwischen einem Teil der Pfortader zur Vena cava caudalis (hintere Hohlvene). Dadurch wird dem Blut aus der Nabelvene ermöglicht, die Sinusoide in der Leber zu umgehen und direkt in die hintere Hohlvene zu gelangen (physiologischer portocavaler Shunt). Dieser Ductus venosus schließt sich normalerweise innerhalb kurzer Zeit nach der Geburt (2 - 3 Tage). Wenn dies nicht geschieht fließt das Blut nicht mehr aus der Nabelvene sondern aus dem Darm des Welpen - ohne in der Leber entgiftet worden zu sein - direkt über die Hohlvene in den Kreislauf.

2. bestehende portosystemische Shunts, d.h. offene Verbindungen zwischen Teilen der Pfortader und der Hohlvene. Diese Anastomosen können ab Geburt vorhanden sein, sich aber auch beim erwachsenen Hund entwickeln, wenn sich z.B. durch einen Pfortaderhochdruck (Leberzirrhose) die eigentlich verschlossenen Anastomosen aus der Embryonalzeit wieder erweitern.Der Shunt fällt meist bei den Welpen auf, wenn sie entwöhnt werden und viel eiweissreiches Welpenfutter zu sich nehmen. Durch die fehlende Entgiftung in der Leber reichern sich dann alle möglichen Stoffwechselprodukte, Ammoniak und Toxine im Blut an. Je mehr Eiweiß umso eher und schlimmer sind die Symptome.Auch die Abgabe von Ammoniak durch die Bakterien im Darm spielt eine Rolle. Ich habe mal einen IW Welpen gesehen, der nach Umstellung auf Welpenfutter innerhalb von 2-3-Tagen anfing die Orientierung zu verlieren, gegen Wände zu laufen und schließlich völlig blind war (musste eingeschläfert werden).Alle zentralnervösen Erscheinungen zeigen sich auch - je nach Größe des Shunts - bei den erwachsenen Hunden (Lethargie, Epilepsie, Koma, Bösartigkeit usw.).Feststellen kann man die Erkrankung durch Blutuntersuchung. Verdächtig ist es,wenn typische Symptome bestehen und der Ammoniakspiegel im Blut über etwa 90 mu mol/l liegt und die Gallensäurewerte sehr stark erhöht sind. Weitere Untersuchungen sind ein Ammoniumtoleranztest oder der Nachweis der Shunts durch Röntgenkontrastmittel bzw. Probelaparotomie. Bei IW´s sollte man aber bedenken, daß die Welpen oft eine physiologische Erhöhung der Ammoniakwerte im Blut haben, d.h. eine Hyperammonämie unter 120 mu mol/l kann (muß aber nicht) noch normal und vorübergehend sein.Die erfolgreichste Art der Behandlung ist die Operation. Die Unterbindung des oder der Shunts kann allerdings je nach Lage (intrahepatisch) nicht möglich sein. Auch bei Hunden mit Leberproblemen ist es problematisch, da durch die Unterbindung der/des Shunts der Pfortaderdruck wieder stark ansteigen kann (Folge: Schock, Bauchwassersucht) Die Mortalität bei der OP liegt bei bis zu 30%. Leichtere Fälle lassen sich durch eine strikte Diät z.T. über Jahre halten.Wichtig ist es vor allem auf die Eiweisszufuhr zu achten, ggf. mit Lokalantibiotika die Darmbakterien (Ammoniak) zu verringern und ein leichtes Abführmittel (Lactulose) zu geben um die Resorption von Ammoniak aus dem Darm zu verringern, den pH zu senken usw.

Verfasser Dr. Hajo Daleiden

Zecken

Eine neue Zeckenart.....

Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) breitet sich auch in Deutschland immer mehr aus und überträgt die für Hunde tödliche Krankheit Babesiose. Dabei werden die roten Blutkörperchen befallen und zerstört.
Babesiose beginnt etwa eine Woche nach dem Zeckenbiss mit hohem Fieber. Die von den Tierärzten verordneten Antibiotika töten die Krankheitserreger aber nicht ab. Erst wenn durch die zerstörten roten Blutkörperchen das Hämoglobin mit dem Harn ausgeschieden wird und er sich dadurch dunkel färbt, wird die Krankheit erkannt. Dann ist es aber meist schon zu spät um mit einem speziellen Medikament die betroffenen Hunde zu retten.
Die Auwaldzecke war ursprünglich in den Feuchtgebieten Ungarns, Südpolens und Österreichs verbreitet. Sie breitet sich jetzt auch in Deutschland aus, Wissenschaftler und Parasitologen führen das auf die Klimaerwärmung zurück.
Nach heutigen Erkenntnissen werden diese Zecken den Menschen nicht gefährlich.
Zu erkennen ist diese Zecke vor allem an einem weißen Schild mit dunklen Flecken auf dem Rücken.

Aus eigenen Erfahrungen haben wir leider zwei Hunde durch diese Babesiose verloren.

Nur eine Bluttransfusion kann das Leben des infizierten Hundes retten !!!! und das wußten wir vorher aber leider nicht....

Spondylose

Es gibt die Erbgebundene Spondylose,wo die gesamte Wirbelsäule befallen ist.Dieses wird jedoch schon frühzeitig bemerkt bis zum Alter von drei Jahren.Alles was nach dieser Zeit auftritt,ist die erworbene Spondylose

Die erworbene Spondylose kann auf viele Ursachen zurückgreifen.Sie tritt im Alter ab 4 - 5 Jahren auf Sturz,Prellung Entzündung,ect...bei der erworbenen Spondylose sind nur einzelne Wirbel betroffen.

Versteifung der Wirbelsäule auf entzündlicher Basis.Das Entstadium bezeichnet ein bambusstabähnlichen versteiften Rundrücken,zum Krankheitsgebiet gehörige Knochen sind aufgelockert,an Sitzbein und Becken finden sich knöchernde Ablagerungen, Bänder der Wirbelsäule verhärtet.

Die Versteifung beginnt an der Lendenwirbelsäule.

Eine Nebenform beginnende Spondylose kann auch von der Brustwirbelsäule ausgehen

Piroplasmose

Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung, die von Zecken auf Hunde übertragen wird und wohl zu schwerwiegenden Blutbildveränderungen führt.
Bei der gegenständlichen Krankheit handelt es sich um die die Infektion mit Babesia canis, einem Einzeller, der ähnlich wie der Erreger der Malaria, die roten Blutkörperchen befällt, in diesen eine Vermehrungsphase durchmacht, nach welcher die freiwerdenden Entwicklungsstadien erneut rote Blutkörperchen befallen. Dieses erfolgt nach dem Schneeballprinzip, so daß die roten Blutkörperchen in progressiver Weise zugrunde gehen, was beim Hund eine schwere Blutarmut (Anämie) verursacht, die, wenn nicht unverzüglich eine Behandlung eingeleitet wird, zum Tod des Tieres führt. Als vorbeugende Maßnahme würde ich eine präventive Zeckenbekämpfung empfehlen.

Piroplasmoseimpfstoff ist in der Schweiz erhältlich und offiziell zugelassen,leider nicht in Deutschland.. Grundimmunisierung : 2x im Abstand von ca. 4 Wochen. Jährliche Revakzination empfohlen. Bei allen Tierärzten in der Schweiz erhältlich, allerdings meistens nur auf Vorbestellung.

Wir empfehlen die Impfung bei längerem oder häufigen Aufenthalten in Frankreich, Spanien, Italien und weiter südlich. Nebenwirkung: hin und wieder tritt Fieber und schlechter Allgemeinzustand kurz nach der Impfung auf.

seit 2002

Alle unsere Hunde leben als vollständige Familienmitglieder im Haus. Auch die Welpen werden im Haus aufgezogen, die Mama ist immer dabei! So haben unsere Welpen den Besten Start im Leben! ---- Die Meldung der Zuchtstätte und Überprüfung von der BH in Rohnbach ist durchgeführt worden und als Vorbildliche Zuchtstätte bestätigt worden! Mit allen Auflagen bestanden!

Schön,dass Sie sich über meine Irish Wolfhound Zucht informieren möchten. Der Schwerpunkt meiner Zucht bildet das Wesen unserer Hunde und deren Welpen. Das bedeutet: Hier wird nicht nach "Trend - Farben" gezüchtet!

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